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Freisprechungsfeier der Innung des Kfz-Gewerbes Kreis Bergstraße




Bensheim (khb). Deutschlands liebstes Kind ist und bleibt das Auto, was auch die Zahl der freigesprochenen Junghandwerker bei der feierlichen Übergabe der Gesellenbriefe im Ausbildungsberuf Kfz-Mechatroniker dokumentiert. Dies wurde bei der Freisprechungsfeier wieder mal eindrucksvoll bestätigt.

Obermeister Markus Bauer freut sich mit den Junggesellen über ihre bestandene Prüfung und das sie einen Grundstein für ihr weiteres Leben gelegt haben. Zu diesem ersten Grundstein passt folgende Geschichte:

Ein reicher Mann lässt eines Tages seinen Diener zu sich rufen und sagt: „Ich verlasse das Land jetzt für ein Jahr und bitte Dich, in dieser Zeit ein neues Haus zu bauen. Baue es ordentlich und stabil. Wenn ich zurückkomme, werde ich Dich entlohnen.“

Kaum war der Herr weg, dachte sich der Diener, dass es doch dumm wäre, so hart zu schuften. Er beschloss, es mit dem Material und der Qualität der Arbeit beim Hausbau nicht so genau zu nehmen. Sondern sich – im Vorgriff auf seinen zu erwartenden Lohn – jetzt schon ein schönes Leben zu machen.

Als der Herr zurückkam, fragte er den Diener: „Und, bist Du zufrieden mit dem neuen Haus?“ Und als der Diener bejahte, meinte der Herr: „Das ist gut so, denn Dein Lohn ist dieses Haus. Es gehört jetzt Dir und Du kannst den Rest Deines Lebens darin verbringen“.

Diese Geschichte soll uns sagen, dass wir die Zukunft mit aller Sorgfalt planen, aufbauen und ausstatten sollten. Denn auch wir werden den Rest unseres Lebens in der Zukunft verbringen, für die wir heute den Grundstein gelegt haben. Die Geschichte sagt aber auch, dass wir unsere Arbeit stets so verrichten sollten, als ob wir es für uns selbst tu würden.

Auch Kreishandwerksmeister Jörg Leinekugel beglückwünschte die neuen Gesellen im Namen des Bergsträßer Handwerks. Die Freigesprochenen hätten mit dem Gesellenbrief eine Einstiegs-qualifikation in das Arbeitsleben erreicht. Als Junggeselle müsse man aber auch Verantwortung im Betrieb übernehmen. Man ist nun Aushängeschild und Werbeträger für den Betrieb. Weiterbildung ist heute wichtiger denn je. „Nutzen Sie die Chance und setzen Sie sich Ziele: Führungskraft, Meisterprüfung, Studium oder gar die Selbständigkeit sind beim entsprechendem Willen keine Utopie mehr“ so sein gutgemeinter Rat.

Ferner wünscht er sich, dass sich junge Leute auch in ihrer Freizeit in ihrer Berufsorganisation, in Verbänden oder Vereinen engagieren. Hier können sie sich einsetzen, persönlich weiterentwickeln und an vielen Entscheidungen mitwirken.

Jörg Leinekugel bedankt sich auch bei allen Personen, die an der Ausbildung mitgewirkt haben: Den Eltern, die sicherlich bei der Berufswahl geholfen haben. Bei den Ausbildern, Gesellen und Meistern, die die fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt haben. Bei den Berufsschulen, dem Prüfungsausschuss und nicht zuletzt bei den Ausbildungsbetrieben, die immer wieder bereit sind, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen!

Abschließend hofft er, dass die Junggesellen ihrem Beruf treu bleiben, mit einem Zitat von Konfuzius „Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“

Die Glückwünsche der IKK classic überbrachte Regionalgeschäftsführer Wolfgang Gsell. Die Ergebnisse der Gesellenprüfung trug der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Stanislaw Macyszyn vor.

 

Prüfungsbeste:

 

1. Max Ehmann, Mörlenbach                      -  Karosseriebau Ehmann GmbH, Mörlenbach

2. Rimantas Panebazis, Seeheim               -  Autohaus Classic GmbH, Bensheim

3. Christoph Stalf, Abtsteinach                  -  Firma Dirk Knapp, Gorxheimertal

 

 

Gratulation - Die Junggesellen der Innung des Kfz-Gewerbes wurden freigesprochen und erhielten ihre Gesellenbriefe. Den Junggesellen gratulierten Obermeister Markus Bauer (1. links oben) und Kreishandwerksmeister Jörg Leinekugel (2. links oben).






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